Preise und Auszeichnungen

Seit seiner Eröffnung im September 2000 wurde das Levi Strauss Museum mit verschiedenen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Schmuckziegel des Fränkische Schweiz Vereins

Im Herbst 2000, unmittelbar nach der Eröffnung, erhielt das Levi Strauss Geburtshaus den  Schmuckziegel des Fränkische-Schweiz-Vereins. Er zeichnete die Initiatoren des Levi Strauss Museums für „hervorragendes fränkisches Heimatbewusstsein“ aus.

Red Dot Award

Logo Red Dot

Der Red Dot, der “Rote Punkt für höchste Designqualität” wurde dem Levi Strauss Museum im Jahre 2001 von Design Zentrum Nordrhein Westfalen mit Sitz in Essen verliehen. Diese Einrichtung versteht sich bereits sein 1954 als Mittler zwischen Wirtschaft, Unternehmen und Designern und ist heute die führende Europäische Institution auf diesem Gebiet. Insgesamt 2512 Einsender aus 22 Ländern bewarben sich um den begehrten Preis, jedoch nur weniger als 7 Prozent der Arbeiten erhielten den begehrten „Oskar der Designwelt“. Der „Red Dot Award“ gilt als das anspruchsvollste und größte Design-Event auf internationaler Ebene.

Special Commendation beim European Museum of the Year Award 2002

European Museum Logo

Im Jahre 2002 erfolgte schließlich der bisherige Höhepunkt der noch kurzen Geschichte des Museums: die Verleihung einer besonderen Auszeichnung im Rahmen des Europäischen Museumswettbewerbs.  

Die Teilnahme einer Buttenheimer Delegation an der Preisverleihungsfeier in Luxemburg bildete den Abschluss eines lange dauernden Auswahlverfahrens, das mit einer schriftlichen Bewerbung im Jahr 2001 begann. Nach Auswertung der Einsendungen wurden in den folgenden Monaten insgesamt 61 europäische Museen aus 21 Ländern von Mitgliedern der Jury des European Museum Forum, das den Preis alljährlich an interessante neue Museen verleiht, besucht und bewertet. Besonderes Augenmerk der Beurteilungen der Kandidaten lag auf dem Ausstellungsdesign, auf dem Management sowie der Finanzierung des Museums, auf der Einbindung des Museums in die örtliche und regionale Kultur und schließlich auf der Bedeutung der begutachteten Einrichtung für die europäische Museumslandschaft im Allgemeinen. Im Januar 2002 schließlich wurde das Levi Strauss Museum zusammen mit nur wenigen anderen Teilnehmern für die Endausscheidung um die begehrten Preise nominiert.  

Besonders beeindruckte die aus 13 verschiedenen Ländern stammende Jury, dass das Buttenheimer Museum innerhalb kürzester Zeit einem breite internationale Publikumsresonanz aufweisen konnte. Außerdem wurde das Levi Strauss Geburtshaus als “Vorbild für das ideale Zusammenspiel zwischen ehrenamtlicher Tätigkeit, professionellem Sachverstand und zukunftsorientierter örtlicher Verwaltung“ hervorgehoben.